„Bulldogs" siegen in Krefeld

So deutlich wie im Hinspiel war das Endergebnis nach ertönen der Schlusssirene diesmal nicht.

Und dennoch war er nicht unverdient, der 1:3 (0:2, 0:0, 1:1) Auswärtssieg der Königsborn „Bulldogs" beim DSC Krefeld „Crazy Crows", wie auch „Bulldogs"-Trainer Janis Freitag nach dem Spiel anmerkte: „Wir waren heute weitestgehend überlegen. Gleichwohl haben es sich beide Teams gegenseitig richtig schwer gemacht."

Im Gegensatz zum vorherigen Spieltag, als Königsborn gegen Köln nur schleppend ins Spiel fand und früh in Rückstand geriet, war diesmal von Anfangsmüdigkeit nichts zu spüren, als die KJEC-Spielerin Lisa-Marie Kuchnia in der dritten Spielminute in Unterzahl zum 0:1 traf.

Trotz einer Vielzahl von Strafzeiten gegen Krefeld im ersten Drittel, die zeitweise zu doppeltem Überzahlspiel zugunsten der Königsbornerinnen führten, versäumten es die „Bulldogs", aus dieser Situation Kapital zu schlagen.

Erst in der letzten Minute des ersten Drittels erhöhten die „Bulldogs" durch Lisa-Marie Kuchnia (Zuspiel durch Lina Esmee Weiß und Jaqueline Lenz) auf 0:2.

Im zweiten Drittel, das geprägt war von etlichen Strafzeiten gegen beide Teams, fielen keine weiteren Tore.

Den Schlusspunkt aus Königsborner Sicht setzte dreizehn Minuten vor Spielende abermals Lisa-Marie Kuchnia, die sich mit einer Einzelaktion gegen die Krefelder Defensive durchsetzte und das 0:3 erzielte.

Für die „Crazy Crows" reichte es letztendlich nur noch zum Anschlusstreffer durch Shirley Jacqueline Merkentrup.

Mit dem gestrigen Auswärtserfolg festigten die „Bulldogs" Tabellenplatz 3 der Frauen-Bezirksliga NRW.

KJEC: Störmer, Lenz, Schankowski, Kuchnia, Lodweg, Koch, Hülter, Wache, Weiß, Meißner, Utsumi

Bild: Dreifach-Torschützin Lisa-Marie Kuchnia und Merle Lodweg bejubeln den Treffer zum 0:1.

Eishockey, Frauen Bezirksliga NRW: Königsborner JEC „Bulldogs" – EDT Cologne Brownies 1c 3:2 (2:1, 1:1, 0:0), Sonntag, 29.01.2017

Die Serie hält: „Bulldogs" zittern sich gegen Cologne Brownies 1c zum Sieg

Alles andere als ein Selbstläufer war der Auftritt der „Bulldogs" gegen Tabellenschlusslicht Cologne Brownies 1c am Sonntagabend.

Der Gast aus der Domstadt, der mit 15 Feldspielerinnen ins östliche Ruhrgebiet gereist war und demzufolge personell aus dem Vollen schöpfen konnte, fand ohne große Anlaufzeit ins Spiel und durfte schon nach 50 Sekunden das erste Mal jubeln, als die Kölnerin Inga Hufnagel zum 0:1 traf.

Die „Bulldogs", die in dieser Saison bis dato erst zwei Heimniederlagen zu verzeichnen hatten, zeigten sich trotz des frühen Gegentreffers unbeeindruckt. Zwei Minuten nach dem Rückstand stellte KJEC-Angreiferin Anita Wache, die sich sonst als Vorlagengeber auszeichnet, ihren Torriecher unter Beweis. Nach Zuspiel von Lisa-Marie Kuchnia und Jaqueline Lenz traf sie zur Freude der „Bulldogs" zum 1:1 Ausgleich.

Kurz vor Ende des ersten Drittels ging Königsborn dann unter tatkräftiger Mithilfe einer Kölner Spielerin in Führung, als diese den Schuss von KJEC-Torjägerin Lisa-Marie Kuchnia ins eigene Tor abfälschte und so für den 2:1 Pausenstand sorgte.

„Bulldogs"-Trainer Janis Freitag, der schon im Vorfeld der Partie davor gewarnt hatte, den Gegner nicht zu unterschätzen, musste zu Beginn des zweiten Drittels abermals mit ansehen, wie die Gäste den besseren Start erwischten. Friederike Sagurna traf in der 26. Spielminute für Köln zum nicht unverdienten 2:2.

Nur fünf Minuten später war es wieder einmal Lisa-Marie Kuchnia, die die Bank des KJEC jubeln ließ. Im Alleingang erzielte sie das 3:2 – zugleich ihr 29. Torerfolg in dieser Saison.

In den letzten zwanzig Minuten des Spiels kam dem Gast aus Köln spürbar die personelle und damit einhergehende konditionelle Überlegenheit zugute. Während die Brownies auf den Ausgleich drängten, agierte Königsborn fast nur noch aus der Defensive heraus.

Mit etwas Glück und auch dank der überzeugenden Leistung von KJEC-Goalie Kyra Störmer brachten die „Bulldogs" die knappe Führung über die Zeit.

„Bulldogs"-Trainer Janis Freitag äußerte sich nach dem Spiel: „Alles in allem haben wir trotz des Sieges nicht die Leistung erbracht, die eigentlich in uns steckt. Wir haben uns schwer getan, ins Spiel zu finden. Dies gilt es beim nächsten Spiel zu verbessern, so dass wir dort wieder unser volles Potential abrufen können."

KJEC: Störmer, Dickinson, Lenz, Schankowski, Kuchnia, Lodweg, Schöbel, Koch, Wache, Weiß, Duda, Utsumi

Foto: KJEC-Stürmerin Anita Wache bejubelt ihren Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1

KJEC muss 1. Mannschaft zurück ziehen


Der Königsborner JEC wird in der kommenden Saison nicht mit einer 1. Mannschaft an den Start gehen. Aus personellen Gründen musste das Team zurück gezogen werden.
Nachdem man im Juni noch mit einigen Spielern und Trainer Robert Simon zusammen saß und eigentlich positiv auf die neue Saison blickte, zogen nach und nach die Stammspieler weg. Mit Patric Schnieder, Marc Polter und Kevin Peschke gingen gleich drei Spieler nach Soest, nachdem zunächst Kapitän Marvin Gleibler seinen Abschied in Richtung Dortmund bekannt gab. Alle vier wollen sich zukünftig in der Regionalliga beweisen. Auch Mark Hoffmann zog es zurück nach Dortmund.
Zudem kamen auch noch zahlreiche Spieler die aus beruflichen Gründen aufhören mussten, u.a. Lennart Schwertfeger, Alexander Hassel und Andrej Karmancikov. Tim Schneider wollte sich zukünftig mehr auf seine Trainer-Laufbahn konzentrieren und Isto Laapio zog nach seinem Auslandssemester wieder nach Finnland. Zudem verletzte sich Kai Bürger schwer am Fuß und Dominik Seuster ist fast die komplette Saison im Ausland.
Da man keine Spieler die finanzielle Ansprüche stellen verpflichten konnte und wollte waren es am Ende nur noch acht Spieler die das Trikot der Bulldogs tragen würden. Somit sah man sich gezwungen die Mannschaft abzumelden.
Alle anderen Mannschaften der Bulldogs sind davon nicht betroffen, so dass man weiterhin in allen Nachwuchs-Alterklassen vertreten ist sowie mit der Damen- und der Hobby-Mannschaft.

KJEC-Frauen : Löwen Frankfurt-Frauen 3:4

Im letzten Heimspiel dieses Jahres mussten sich unsere Frauen den Löwinen aus Frankfurt am Ende knapp mit einem Tor Rückstand geschlagen geben.